Computer-Lexikon - Begriffe rund um den
Computer
Der Vorgänger des Computers war der Abakus, erfunden im mehr
als 1000 Jahre vor Christi Geburt, und zwar im indochinesischen Kulturkreis.
Mit so einem Abakus man durch verschieben von auf Holzstäben gelagerten Kugeln, Perlen oder Ähnlichem selbst komplizierte mathematische Berechnungen wie Wurzel ziehen durchführen. Während auf dem ursprünglichen chinesischen Abakus die Kugeln senkrecht angeordnet sind, sind sie in der europäischen Variante waagerecht angeordnet. Auf der Seite www.calculino.com gibt es einen virtuellen Abakus in der europäischen Variante, sowie eine ausführliche Anleitung, wie man mit so einem Abakus rechnen kann.
Die Geschichte des Computers begann in den 1930er Jahren in Form der Lochkartenmaschine.
Seinen Namen erhielt der Computer allerdings erst im Jahr 1946. Damals
tauchte der Begriff erstmals als Bestandteil des Begriffs Electronic Numerical
Integrator and Computer (kurz ENIAC) auf. Als Gattungsbegriff für diese
neuartigen Maschinen etablierte sich der Begriff Computer letztlich aber
sehr rasch, wie auch die die Computertechnologie selbst.
Einer der herausragendsten Erfinder im Bezug auf die
Computertechnologie
war Konrad Zuse, der 1938 den ersten frei programmierbaren mechanischen
Rechner konstruierte. Die entscheidenden Impulse im Bezug auf die Computertechnologie
kamen aber aus den USA. In den 1950er Jahren wurden die ersten kommerziellen
Computer auf den Markt gebracht. In den 1960er Jahren waren die Computer
noch recht klobig. Dies änderte sich nach und nach durch die Erfindung
des serienmäßig produzierbaren Mikroprozessors in den 1970er Jahren. Wie
auch alles im Elektronikbereich, so wurde auch der Computer in den folgenden
Jahren immer kleiner, und zwar nicht nur vom Format her, sondern auch
vom Preis her, so dass ab Mitte der 1980er Jahre viele private Haushalte
sich einen Computer anschafften. Jedoch erst mit dem Siegeszug des Internets
verbreitete sich auch der Computer mehr und mehr in den privaten Haushalten,
während der Computer im geschäftlichen Bereich bereit schon in den 1980er
Jahren wesentliche Arbeitserleichterungen brachte. Die Hardwarearchitektur
von einem Computer besteht aus der Recheneinheit selbst, der Steuereinheit
und der Buseinheit, sowie dem Speicher und der Eingabe- und Ausgabeperipherie.
Das Herz von einem Computer hingegen ist die CPU. Für den sicheren
umgang mit dem Computer empfiehlt sich ein Fernstudium
EDV/IT zu absolvieren. Für das ausdrucken auf Papier empfiehlt sich
ein Drucker mit
Druckerpatrone oder Laserdrucker.
Computer werden heute aber nicht nur als Heimrechner eingesetzt, sondern sind auch in vielen anderen Geräten integriert, wie Videorecorder, Telefon und in Warenautomaten. Auch ein Server ist ein PC, der viel Server Speicher benötigt um den Datenmengen stand zu halten. Hierbei handelt es sich um integrierte Kleinstcomputern, also um so genannte eingebettete Systeme.